Vor einigen Tagen ist WordPress in seiner neuen Version 3.0 erschienen. Durch die Auto-Upatefunktion im Administrationsbereich kann man gar nicht umhin das zu bemerken. Durchaus von Vorteil, doch es lohnt sich vorab zu überlegen ob ein sofortiger Klick auf Upgrade sinnvoll ist.
Software aktuell halten
Sein CMS aktuell zu halten ist schon alleine zum Schutz vor Hackerangriffen grundsätzlich wichtig. Jedoch haben Upgrades mit größeren Versionssprüngen auch Ihre Tücken weshalb zuwarten sich in manchen Fällen als sinnvoller erweist. Wenn der Funktionsumfang sich deutlich verändert ist das ein Zeichen für weitreichende Erweiterungen und Erneuerungen im Quellcode der Software. Naturgemäß können sich dort immer wieder kleinere Fehler (Bugs) einschleichen. Diese werden erst mit den folgenden Releases behoben. Bei so einer aktiven Entwicklercommunity wie WordPress dauert es nicht lange bis zur Version 3.0.1 erscheint und die Vorversion ist Sicher genug das man im Zweifel noch einige Wochen zuwarten kann mit einem Update.
Kompatiblität der Plugins
Plugins sind meistens kostenlos zur Verfügung gestellt und werden daher auch nicht immer mit höchster Priorität weiterentwickelt und aktuell gehalten. Auf der Plugin-Downloadseite von WordPress gibt es ein Bewertungsmodul für Kompatibilität zwischen Plugin und WordPress Version. Bevor man sich für ein Upgrade entscheidet lohnt es sich alle eigenen Plugins zu überprüfen ob diese auch nach dem Upgrade funktionieren. Besonders beim Einsatz vieler Plugins sollten Sie ein Upgrade zeitlich verschieben und einige Wochen zuwarten. Wenn nach 4-5 Wochen manch ein Plugin noch immer nicht kompatibel ist sollten Sie damit beginnen nach alternativen zu suchen.
Neues Design, neue Möglichkeiten
Mit WordPress 3.0 wurde ein komplett überarbeitetes Design mitgeliefert. Daher sollten Sie auch Ihr eigenes Design überprüfen, ob es fit genug ist für das Upgrade und keine veralteten Funktionen aufruft. Ausserdem lohnt es sich dabei gleich zu überprüfen welche Neuerungen mit dem Upgrade eingeführt wurden und für den eigenen Internauftritt sein können.
Aktualisieren mit Hausverstand
Schlussfolgernd lohnt sich eine rasche Aktualisierung auf WordPress 3.0 besonders für Seiten mit wenig Plugins. Sobald jedoch eigene Funktionen integriert und/oder viele Plugins in Verwendung sind sollte man vorab einen Funktionstest machen (z.B: Innerhalb einer Sandbox) um zu prüfen ob nach einem Upgradeklick auch alles in gewohnter Form funktioniert.