Lorem Ipsum

3 Dateien die Ihre Webseite einfach verbessern

Für einen erfolgreichen Webprojekt benötigt es im Grunde nur eine gute Idee gepaart mit einem passend gestalteten Umfeld. Wir beschreiben 3 Dateien die dieses Umfeld maßgeblich gestalten und vom eingesetzten Webserver oder CMS größtenteils unabhängig sind. Diesen Dateien steigern entweder den Wiedererkennungswert Ihrer Seite oder erleichtern Suchmaschinen das Auslesen Ihres Projekts maßgeblich. Es handelt sich hierbei um die Dateien robots.txt, sitemap.xml und favicon.ico

Robots.txt

Diese Datei teilt Suchmaschinen mit, welche Dateien und Ordner für die Öffentlichkeit bestimmt sind (Indexierbar) und welche Seiten auf den Suchergebnisseiten nicht zu finden sein sollen. Hierbei handelt es sich aber um ein freiwilliges System, an dass sich die meisten Suchmaschinen auch halten. Ein grundsätzliches Zugriffsverbot für Suchmaschinenroboter erreicht man mit dieser Methode jedoch nicht, hierfür müsste man separate Einstellungen des Webservers vornehmen (z.B.: via .htaccess bei einem Apache Webserver).

Speicherort und Nutzung der Robots.txt

Die Robots.txt liegt immer im Root-Verzeichnis der Domain und wird regelmäßig von Suchmaschinene aufgerufen. Das nichtvorhandensein einer solchen Datei ist der häufigste Grund für 404-Not-Found Fehlermeldungen die in den Log-Files eines Webservers auszulesen sind.

[cc escaped=“true“ lang=“html“]User-agent: *
Disallow: /members/
Disallow: /private/[/cc]

Via User-agent: kann man definieren ob man einen speziellen Robot meint, oder mit dem *-Zeichen es eine für alle gültige Bedingung ist. Der Wert Disallow: teilt den Suchmaschinene mit, dass das dahinter angegebene Verzeichnis nicht in den Suchmaschinenindex aufgenommen werden soll.

Optionale Angaben sind noch die Angabe von Allow:, wobei dies ein Standardwert ist und somit nicht gesetzt werden muss und die Angabe von  Sitemap:, welche es ermöglicht einen speziellen Speicherort für die sitemap.xml anzugeben. Es gibt noch die Möglichkeit weiterer optionaler Angaben wie zum Beispiel die Angabe der Zugriffshäufigkeit oder eine Einschränkung der Zugriffszeiten. Details dazu gibt es auch auf robotstxt.org

Sitemap.xml

Im Gegensatz zur robots.txt stellt die sitemap.xml eine strukturierte Übersicht der erlaubten Seiten zur Verfügung. Im Jahr 2008 einigten sich die größen Suchmaschinenbetreiber (Google, Yahoo & Microsoft) auf einen Standard zur einfachen Übermittlung einzelner Seiten eines Webprojekts für Suchmaschinen.

Speicherort und Nutzung der Sitemap.xml

Standardort für die Sitemap ist im Rootverzeichnis unter dem namen sitemap.xml. Allerdings besteht die Möglichkeit alternative Speicherorte via robots.txt oder im HTML-Header mitzuteilen.

[cc escaped=“true“ lang=“html“]<head>
<link rel=“sitemap“ type=“application/xml“ title=“Sitemap“ href=“https://www.loremipsum.at/wp-content/uploads/2011/08/sitemap.xml“ />
<head>[/cc]

Die Datei selbst ist als XML-Konstrukt aufzubauen, wobei die Anzahl der <url>-Elemente nicht beschränkt ist. Es empfiehlt sich jedoch bei einigen tausend Seiten diese auf mehrere Sitemap-Dateien aufzuteilen und in der Haupt-Sitemapdatei nur die Untersitemaps kennzuzeichnen.

[cc escaped=“true“ lang=“xml“]<?xml version=“1.0″ encoding=“UTF-8″?>
<urlset xmlns=“http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9″>
<url>
<loc>https://www.loremipsum.at/</loc>
<lastmod>2005-01-01</lastmod>
<changefreq>daily</changefreq>
<priority>0.9</priority>
</url>
</urlset>[/cc]

Der Eintrag <loc> ist ein Pflichteintrag, stellt diese doch die eindeutige Internetadresse dar, wo die Inhalte dazu erreichbar sind. Weiteren Angaben wie <lastmod>,<changefreq> und <priortiy> sind optionale Werte um den Suchmaschinen letzte Änderungen, Veränderungshäufigkeiten und Wichtigkeit einzelner Seiten mitzuteilen. Weiterführende Informationen zur sitemap.xml gibts auf sitemaps.org

Favicon.ico

Obwohl für Suchmaschinenoptimierung irrelevant, hat die Bedeutung des Favicon (Kurzbezeichnung für „Favourite Icon“, zu Deutsch: Lieblingssymbol) in den letzten Jahren zugenommen. Das Favicon ermöglicht auf einfachste Weise den Wiedererkennungswert der eigenen Seite im Browser zu erhöhen indem eine eigens gestaltete Grafik (16×16 bzw. 32×32 Pixel groß) im Browser neben der Adresszeile erscheint. Da der Trend bei Browserentwicklern zu reduzierten Menü- & Titelleisten geht wirkt sich ein solcher Wiedererkennungsfaktor bereits stärker auf den Seitenbesucher aus.

Exemplarische Favicons in der Adresszeile und der Tableiste
Exemplarische Favicons in der Adresszeile und der Tableiste

Speicherort und Nutzung der Favicon.ico

Viele Browser suchen automatisch im Hauptverzeichnis nach der Datei favicon.ico. Trotzdem empfiehlt es sich, zusätzlich im HTML-Header genau anzugeben wo die Datei zu finden ist. Besonders ältere Browser sind noch darauf angewiesen.

[cc escaped=“true“ lang=“html“]<head>
<link rel=“shortcut icon“ href=“https://www.loremipsum.at/wp-content/themes/loremipsum2010/images/li.ico“ type=“image/x-icon“/>
<head>[/cc]

Da nur sehr kleine Grafiken möglich sind ist es wichtig mit wenigen Details aussagekräftige Symbole zu kreieren. Langgezogene Logos finden keinen Platz darin, hier ist es besser etwas abstraktes, dem Logo ähnlich wirkendes zu kreieren. Im Internet findet man dafür auch einige favicon.ico-Generatoren die hierbei behilflich sind.

Drei Dateien – Ein Ziel

Mit drei kleinen Veränderungen haben Sie es selbst in der Hand, welche Inhalte von Ihnen in den Suchmaschinen präsentiert werden und welche Grafik Ihr Webprojekt als Wiedererkennungssymbol verwendet.





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